Zentrifugalmassage

Tennisellbogen, schmerzhafte Schultersteife, Schulterblattknacken oder Gelenkverschleiß im Schultergelenk: Schulter – Arm – Syndrome gehen mit erheblichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher.

Es existieren dabei bestimmte Sportarten und berufliche Tätigkeiten, die ein erhöhtes Risiko für Schulter – Arm – Syndrome bergen. Ein Beispiel hierfür sind Tennis, Golf, langes Arbeiten am PC oder die Bedienung von Maschinen mit immer den gleichen Handgriffen. Dabei stehen Begriffe wie Tennisarm mittlerweile meist kaum noch in Zusammenhang mit bestimmten Sportarten, sondern sind vermehrt auf langes Arbeiten am Computer zurückzuführen. Dies hat mit der Veränderung der Arbeitswelt in unserer Gesellschaft zu tun. Es sind auch ganz neue Begrifflichkeiten aufgetaucht, zum Beispiel der „ Handynacken “, der auf eine permanente, ungünstige Verwendung von Smartphones zurückgeht, oder der “ Mouse-Arm “ infolge von Fehlhaltungen vor dem PC. Physiotherapeuten und Masseure werden deswegen gehäuft mit bestimmten eher neuen Störungsbildern konfrontiert.

Eine reine klassische Massage hilft bei diesen Beschwerden nur bedingt weiter und kann sogar kontraindiziert sein. Um Patienten mit Schulter – Arm – Syndromen zu helfen, praktizieren wir die Zentrifugalmassage als alternative Methode, wie sie von dem blinden Masseur Conrad Siegel bereits in den 1950er – Jahren an der Orthopädischen Klinik der Universität Leipzig mit viel Erfolg entwickelt wurde. Diese Technik ist vor allem bei sehr hartnäckigen Schulter – Arm – Syndromen empfehlenswert, bei denen andere Behandlungsmethoden in der Vergangenheit gescheitert sind. Sie ist vielfach erprobt und bringt in der Regel gute Erfolge, wenn sie richtig ausgeführt wird. Masseure, die die Zentrifugalmassage anbieten, müssen eine spezielle Weiterbildung absolvieren.

Ziele der Zentrifugalmassage:

  • Starke Hyperämisierung
  • Schmerzlinderung
  • Lösen von Adhäsionen und Beweglichkeitserweiterung
  • Behandlung akuter oder chronischer Erkrankung im Schulter – Arm – Bereich